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[Info]  Gesetzliche Grundsätze NRW
#1
Gesetzliche Grundsätze


Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in Nordrhein-Westfalen, insbesondere Landesfischereigesetz (LFischG), Landesfischereiverordnung (LFischVO), Tierschutzgesetz (TierSchG), Fauna-Flora-Habitat-Richtline der Europäischen Union (FFH-Richtline) sowie andere einflussnehmende Gesetze, Verordnungen und Erlasse auch in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), gelten für die Angelfischerei in NRW folgende Vorschriften:

Erlaubnis zum Fischfang

Wer in NRW die Fischerei ausüben will, muss grds. im Besitz eines gültigen Fischereischeines und der örtlichen Angelerlaubnis des zu beangelnden Gewässers sein.
(Zuwiderhandlung ist kein Kavaliersdelikt sondern u.a. ein Straftatbestand der Fischwilderei. Sie wird mit dem Entzug des Fischereischeins, bis zu 2 Jahren Haft oder hoher Geldstrafe geahndet).


Köder

Das Mitführen sowie die Verwendung von lebenden Köderfischen ist beim Angeln grds. untersagt.

Das Angeln mit totem Köderfisch ist grds. nur zulässig, wenn diese aus dem zu beangelnden Gewässer stammen.

Die Entnahme von Fischlaich, Fischnährtieren, z.B. zur Verwendung als Köder, ist nur nach Erlaubnis des Fischereirechtsinhabers gestattet.

Angelruten/Fanggeräte

Wird durch die jeweiligen Gewässerordnungen auf Basis der gesetzlichen Vorschriften geregelt. Legeschnüre, Reisser, Stellnetze, Großreusen etc. sind grds. verboten.

Verwendung/Behandlung der gefangenen Fische

Das Zurücksetzen gefangener Fische ist i.d.R. zu unterlassen, wenn diese aktuell nicht durch Schonzeit oder Mindestmaß geschützt sind.

Fremde und nicht heimische Arten, genetisch veränderte Arten sowie Tiere mit starken Krankheitssymptomen oder Parasitenbefall dürfen nach dem Fang nicht wieder ins Gewässer zurückgesetzt werden.

Nachtangeln

Wird durch die jeweiligen Gewässerordnungen geregelt.

Setzkescher/Hälterung

Unter Berücksichtigung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen ist das Hältern von Fischen zu unterlassen bzw. auf die geringstmögliche Dauer zu beschränken. Wenn doch notwendig, muss der Vorgang des Hälterns bzw. die Beschaffenheit des Setzkeschers der jeweiligen Situation angepasst sein
  


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